GEMEINNÜTZIGE EINRICHTUNG ZUR FÖRDERUNG DER GEORG-AUGUST-UNIVERSITÄT GÖTTINGEN
Dissertationspreis des Universitätsbundes
Der Dissertationspreis des Universitätsbundes, gefördert durch die AKB-Stiftung, wird für eine oder zwei herausragende Dissertation aus dem jeweils letzten Kalenderjahr verliehen. Alle Fakultäten der Universität Göttingen sind berechtigt, hierzu eine mit „summa cum laude“ bewertete Arbeit vorzuschlagen. Ein Auswahlgremium des Universitätsbundes unter der Leitung von Herrn Prof. Dr. Stephan von Cramon- Taubadel entscheidet über die Preisvergabe. Preisträger 2020 Dr. Funsho Emmanuel Fakuade    -   Universitätsmedizin Dr. David W. Vollmuth       -   Fakultät für Forstwissneschaften und Waldökologie Die Preisverleihung konnte im letzten Jahr leider nicht wie geplant in Präsenz stattfinden. Nachfolgend daher eine kurze Beschreibung der Dissertationen. Dr. Funsho Emmanuel Fakuade Die Dissertationsschrift von Herrn Dr. Funsho Emmanuel Fakuade mit dem Titel „An integrative and translational assessment of altered atrial electrophysiology, calcium handling and contractility in patients with atrial fibrillation” widmet sich einem besseren Verständnis des Vorhofflimmerns. Vorhofflimmern zählt zu den häufigsten Herzrhythmusstörungen und geht mit einer signifikanten Zunahme der Morbidität und einem Anstieg der Mortalität einher. Herr Dr. Fakuade trägt in seiner äußerst originellen und innovativen Dissertationsschrift zu einem vertieften Verständnis der molekularen Mechanismen bei, die Vorhofflimmern fördern, und unterstützt somit die Entwicklung von neuen gezielten Therapiestrategien.      Foto: privat   Dr. David W. Vollmuth Die Dissertationsschrift von Herrn Dr. David Vollmuth trägt den Titel “Die forstliche Nachhaltigkeit und der Mittelwald – Eine interdisziplinäre vegetationskundlich-forsthistorische Analyse – oder: Die pflanzensoziologisch-naturschutzfachlichen Folgen von Mythen, Macht und Diffamierungen”. Der Mittelwald ist eine Form der Waldbewirtschaftung, die sich zunächst in der Subsistenzwirtschaft des Mittelalters bewährte, die aber in der zweiten Hälfte des 19. und Anfang des 20. Jahrhunderts aus Deutschland verschwunden ist. Aus der ungewöhnlichen Verbindung von Vegetationsaufnahmen im Gelände und forstgeschichtlicher Archivarbeit entwirft Herr Dr. Vollmuth ein beeindruckendes Bild der hinter der Aufgabe der Mittelwaldwirtschaft liegenden Interessenskonflikte. Überzeugend  weist er zudem nach, dass als natürlich angenommene Vegetationszusammensetzungen stärker als bisher angenommen durch die Art der ehemaligen Nutzung geprägt sind und wirft damit die Frage auf, inwieweit gegenwärtige Naturschutzvorstellungen diesem kulturellen Erbe gerecht werden. Liste vorheriger Preisträger       
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